Els carrers seran sempre nostres!

diumenge, 18 de març de 2012

DIE VERLORENE GENERATION




Kapitel elf (“Fremdgänger”, von Ronald Reng)

Was würden seine Eltern über alles denken? Toby bemerkt, dass es das zweite wochenende in Folge ist, an dem ihn seine Eltern vergebens anzurufen versuchen, weil sie in London anrufen und er in Kiew ist.

Seine Eltern wollen, dass er endlich tun möge, was in seinem Alter schon längst getan sein sollte: heiraten, Kinder zeugen, ein normales Leben führen...

Insgeheim glaubt seine Mutter, wenn er ernst einmal nach Frankfurt zurückkäme, würde er wieder zu Heike zurückfinden.

Seine Eltern haben mit 26 geheiratet, mit 27 hat seine Mutter ihn geboren. Toby fragt sich: was würden seine Eltern zu der jungen Ukrainerin sagen?

Charlie-Chaplin-Stummfilme. Toby und Larissa sitzen auf einer Bank im Hydropark and er Dnjeper. Grossfamilien sitzen auf Zeitungen, sie trinken und essen. Es erinnert ihn an einen der alten Charlie-Chaplin-Stummfilme, weil die Musik, die man hören kann, eine zärtliche Melodie ist.

Die verlorene Generation. Oft tanzen in Ermanglung männlicher Partner zwei Frauen miteinander...

Manchmal nennt man diese Leute, die hier sind 60, 70 Jahre alt, “die verlorene Generation”, weil sie die Kindheit im zweiten Weltkrieg hatten, die Jugend in Stalins Terrorregime, das Arbeitsleben in der Sowietischen Mangelwirtschaft, um ihre Rente gebracht im wilden Kapitalismus der Ukraine.

Sich von den Tänzern entfernen. Toby hat Angst, Larissa könnte ihn sonst aufforden, mit ihr zu tanzen. In seiner Familie ging nie jemand tanzen; sie gingen nur ins Theater, sagt er und spricht über seinen Vater, der die Kulissen des Theaters konstruirte...