dimecres, 21 d’agost de 2013

SALMAN RUSHDIE






(Aus der Talkshow:”Ist Religion heute noch zeitgemäss?”, im Unterricht am Mittwoch 15.5)
“Die satanischen Versen” ist ein Roman von Salman Rushdie, der von indischen Immigranten in Grossbritannien handelt und teilweise vom Leben des Propheten Mohammed inspiriert ist.
Das Erscheinen des Buches 1988 (1) löste eine Reihe von Protesten und Gewalttaten von Muslimen aus.
DER ROMAN BEGINN DAMIT, dass zwei indische, aus Bombay stammende Muslime, Saladin und Gibril, nach der Explosion eines von Extremisten entführten Jumbo Jets an der Ostküste von England ohne Fallschirm von Himmel fallen, überleben und glauben verwandelt, wiedergeboren zu sein.
THEMA DES ROMANS ist den Gegensatz von Glaube und Zweifel, der durch eine Fülle von Gegensatzpaaren wie Gut und Böse, Sakrales und Profanes, Liebe und Hass, Rache und Vergebung, Geborgenheit und Exil, Leben und Tod, Wirklichkeit und Vision erweitert wird.
AM ENDE DES ROMANS verübt Gibril Suizid und wird frei, während Saladin beschliesst dem Zweifel, “als menschliche Befindlichkeit” die Annahme des Lebens hier und jetzt entgegenzusetzen, denn die Welt ist wirklich; wir müssen hier leben, weiterleben.
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(1) Rushdie, Salman. “The Satanic Verses”, Vintage, London 1988.