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dimarts, 24 de juny de 2014

MORDECHAI VANUNU

Vor mehr als 27 Jahren entschloss sich Mordechai Vanunu (1954, Marrakesch), der damals als Techniker in Israels Dimona-Kernforschungszentrum, im nordlichen Teil der Wüste Neguev, arbeitete, zu einer bravourösen Tat, die ihm die Bewunderung der demokratischen Weltöffentlichkeit eintrug.  Er tat, was niemand vor ihm gewagt hatte:
1986 enthüllte er die Dimensionen des bereits damals recht umfangreichen Kernwaffenarsenals der israelischen Machthaber in Tel Aviv. Er liess wissen, dass Israel zu jenem Zeitpunkt über Hunderte atomare Sprengköpfe verfügte, was sehr hohe  Rang  im Anhäufen solcher Mordinstrumente bedeutete.
Damals  wurde Mordechai Vanunu vom Auslandsgeheimdienst  Mossad in Italien gekidnappt, nach Israel zurückgebracht und dort zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt.
Nach seiner Entlassung im April 2004 gab er eine Pressekonferenz, auf der er die physischen un psychischen Foltermethoden seiner Gefängniswärter im Detail schilderte.
ISRAEL  IST NICHT MEIN LAND“
„Israel ist nicht mein Land“ begründete Vanunu 2010 seinen wiederholt von den Behörden zurückgewiesenen Ausreisewunsch.
Inzwischen fordern Organisationen und Einzelpersonen vieler Länder Freiheit für Mordechai Vanunu. Zu den prominenten Unterstützern dieses Verlangens gehören der seinerzeitige  (1971) Enthüller der Pentagon Papers Daniel Ellsberg; der US-Publizist Noam Chomsky, die japanische Künstlerin Yoko Ono und der frühere südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu.
(übersetzt, zusammengefasst und gestützt auf  „The Guardian“, Sidney... mit Hilfe von deutschen Freunden)