Sóc només pols, però em penso estrella.

dijous, 14 de febrer del 2013

HERR RATZINGER







Quan he llegit això de la dimissió del Senyor Ratzinger, he recordat algunes coses i també he investigat una mica:
En la seva biografia “Mentre vaig pelant la ceba” explica l’escriptor Günther Grass, 79, una trobada que va tenir  amb un jove seminarista, el qual diu haver conegut en 1945, jugant  als daus en un camp nord-americà  de presoners alemanys, que estava instal·lat a l’aeroport militar de Bad Aibling (Alemanya). Es tractava de Joseph Ratzinger, que més tard seria cardenal i després Papa de Roma.
Vegeu, per exemple, què deia la revista “Stern” en la seva edició digital del 6-9-06, amb ocasió de la visita papal a Alemanya, sota el titular:“Benedikt XVI. Va jugar als  daus Grass amb el Papa, en aquell forat?
‘Jo estava en el camp de concentració de Bad Aibling, reclòs juntament amb altres nois de la meva edat .Allà, amb disset anys, ens aixoplugàvem quan plovia en una mena de forat, que nosaltres mateixos havíem fet a terra i, a sobre, hi havíem posat un plàstic per aturar la pluja. Així, a la intempèrie, estàvem reclosos uns 100.000 presoners de guerra. I un d’aquests es deia Joseph, era evident que era catòlic perquè inclús deixava anar de tant en tant algunes cites en llatí. Es va fer amic meu i contrincant  en els daus, ja que  jo havia aconseguit introduir-ne un joc en el camp. Vàrem matar el temps junts, tirant els daus, enraonant  i fent especulacions sobre el futur, tal com agrada  fer al jovent en  aquesta edat. Jo volia ser artista i ell volia fer carrera eclesiàstica. Em va semblar una mica reprimit, però era un bon noi...’  escriu Grass. I assegura en el transcurs de l’entrevista que li va fer  Frank Schirrmacher del “Frankfurter Allgemeine Zeitung”:    És una història maca, oi?
I encara més. Entorn d’ aquestes mateixes memòries de Günther Grass, hi ha una altra entrevista publicada per Sabine Dultz en el “Münchner Merkur” del dia 18-8-06:
Hi ha dos temes –espectaculars  per si mateixos—que hi foren inclosos. Un és el de les Waffen-SS, del qual es parla més endavant, l’altre és el de la coneixença de l’autor amb Joseph Ratzinger. Grass diu que es  va trobar aquest  seu company de la mateixa edat, que avui és Papa de Roma, en el camp nord-americà de presoners de guerra de Bad Aibling. Que junts haurien passat llargues jornades traient-se els polls l’un a l’altre i que haurien fet juguesques ‘sobre el futur’; i així va explicant en el llibre: ‘Ens encabíem en un forat fet a terra. Quan plovia ens aixoplugàvem sota una mena de tenda de lona, que ell posseïa. Parlàvem de tot allò diví i humà. Igual que jo, ell també havia fet d’escolanet... però jo només ocasionalment i ell amb més constància... ell hi creia encara, però per a mi ja no hi havia res sagrat... Ell engaltava  un dogma darrera un altre i, al final, li vaig dir: ‘Joseph, segur que tu vols ser Gran Inquisidor o potser encara més...’
Veritat, fantasia, vanitat? Els passatges que parlen de Ratzinger neixen sobretot del gust per les històries possibles. Al final del llibre, Grass reconeix que la seva germana –a la qual ell mateix havia explicat  breument la seva trobada amb el Papa—havia reaccionat davant d’aquesta història  dient: ‘Aquesta és una altra de les teves mentides històriques’. I Grass encara hi afegeix que no podria jurar-li, però que és molt versemblant.
Molt interessant... no?






HERR RATZINGER

Als ich über den Rücktritt Herr Ratzingers gelesen habe, habe ich mich an etwas erinnert… und auch habe ich etwas recherchiert:

STERN.DE
Extra-Der Papst auf Heimatbesuch
6. September 2006, 10:40 Uhr
Benedikt XVI. Würfelte Grass mit dem Papst im Erdloch?
In seiner Biographie "Beim Häuten der Zwiebel" erzählt der Schriftsteller Günther Grass, 79, von einer Begegnung mit einem jungen Priesterkandidaten, den er 1945 im Straflager auf dem Militärflugplatz Bad Aibling beim gemeinsamen Knobelspiel kennen gelernt haben will: Joseph Ratzinger, den späteren Kardinal und heutigen Papst.
"Ich saß im Lager in Bad Aibling immer mit Gleichaltrigen zusammen. Da hockten wir Siebzehnjährigen, wenn es regnete, in einem Loch, das wir uns in den Boden gebuddelt hatten. Darüber hatten wir eine Regenplane gespannt. Es waren dort 100.000 Kriegsgefangene unter freiem Himmel versammelt. Und einer von denen hieß Joseph, war äußerst katholisch und gab auch gelegentlich lateinische Zitate von sich. Der wurde mein Freund und Knobelkumpan, denn ich hatte einen Würfelbecher ins Lager retten können. Wir haben uns die Zeit vertrieben, gewürfelt, geredet und Zukunftsspekulationen angestellt, wie Jugendliche das gerne tun. Ich wollte Künstler werden, und er wollte in die Kirche, dort Karriere machen. Ein bisschen verklemmt kam er mir vor, aber er war ein netter Kerl", schreibt Grass und versichert sich im Interview mit der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher: "Das ist doch eine hübsche Geschichte, oder?"

Und noch mehr...


"Beim Häuten der Zwiebel", Erinnerungen
von Günter Grass (2006, Steidl).
Besprechung von Sabine Dultz aus dem Münchner Merkur, 18.8.2006:
Zwei Themen sind es, die vorab bereits als spektakulär eingestuft wurden. Das eine ist die Waffen-SS, davon später, das andere die Bekanntschaft des Autors mit Joseph Ratzinger. Grass will ihn, seinen gleichaltrigen "Kumpel", der heute Papst ist, im amerikanischen Kriegsgefangenenlager in Bad Aibling getroffen haben. Dass er mit ihm "einige gedehnte Tage lang gemeinsam Läuse geknackt" und "um die Zukunft" geknobelt habe, zieht sich durchs ganze Buch: "Wir buddelten uns in ein Erdloch. Bei Regen hockten wir unter einer Zeltplane, die ihm gehörte. Wir redeten über Gott und die Welt. Wie ich war er Messdiener gewesen, er ausdauernd, ich nur aushilfsweise. Er glaubte immer noch, mir war nichts heilig . . . Er sattelte ein Dogma aufs nächste. Ich rief: Joseph, du willst wohl Großinquisitor werden oder noch höher hinaus."

Wahrheit, Fantasie, Eitelkeit? Die Ratzinger-Passagen entspringen vor allem der Lust an Möglichkeitsgeschichten. Am Ende des Buchs gesteht Grass, dass seine Schwester, der er vor kurzem erst von seiner Papst-Verbindung erzählt habe, diese Story lachend mit dem Satz quittierte: "Das ist wieder mal eine von deinen typischen Lügengeschichten." Woraufhin er einräumte, dass er sie zwar nicht beschwören könne, aber sie doch durchaus wahrscheinlich sei.

Sehr interessant... oder..?

diumenge, 3 de febrer del 2013

"ER LÄSST SICH NICHT LESEN..."


                            Illustration von Harry Clarke für eine Londoner Ausgabe (1923) 

Heute habe ich die Lektüre von „Tales of Mystery and Imagination“ von Edgar Allan Poe (Boston, 1809-1849) beendet (1). Dabei gibt es eine kurze Erzählung mit dem Titel  „The Man of the Crowd“ ( „Der Mann in der Menge“, auch „Der Massenmensch“). Diese Erzählung fängt an:

„It was well said of a certain German book that ‚er lässt sich nicht lesen’ –it does not permit itself to be read.

Am Ende der Erzählung, schreibt E.A.Poe auf was für ein Buch er sich bezieht: Hortulus Animae cum Oratiunculis Aliquibus Superadditis von Grünninger.
Johannes Reinhard, alias Hans Grüninger ( Markgröningen, 1455-Straßburg, 1532), war ein deutscher Buchdrucker und Verleger.

Hortulus Animae  (Seelengärtlein) war der lateinische Titel eines spätmittelalterlichen Gebetbuches, das auch auf Deutsch erhältlich und Anfang des 16. Jahrhunderts weit verbreitet war.

Hier nahm Poe diesen Satz ( „er lässt sich nicht lesen“) um zu  bedeuten, dass das Buch zu schockierend für einen Leser, um es vollständig durchzulesen war.
In der Einleitung der Erzählung Poes wird der Leser unter Bezugnahme auf  den „Hortulus animae“ darauf vorbereitet, dass es Geheimnisse gebe, die zum Glück ebenso unergründlich seien wie dieses Buch unlesbar. Dann stellt sich der namenlos bleibende Ich-Erzähler als ein Flaneur vor, der das abendliche Treiben auf einer großen Straße Londons durch das Fenster eines Kaffeehauses beobachtet. Gerade von einer Krankheit genesen, genießt er diesen Zustand mit Zeitung und Zigarre und beschreibt detailliert die verschiedenen Schichten vorbeiströmender Menschen – von den Geschäftsleuten, Advokaten und Adligen abwärts über die besseren und die weniger guten Angestellten zu den Arbeitern, den Taschendieben und Huren. Ermöglicht wird dieser soziologische Querschnitt durch die Gasbeleuchtung, die die Menschen bis tief in die Nacht hinein auf den Straßen hält und beobachtbar macht. Die Aufmerksamkeit des Beobachters wird nun durch einen ganz besonders faszinierenden Mann von etwa 70 Jahren gefesselt. Von ihm sagt der Erzähler:
Ich habe in meinem ganzen Leben kein zweites (Antlitz) gesehen, das ihm auch nur im entferntesten glich. Aber ich erinnere mich sehr wohl, dass gleich mein erster Gedanke bei seinem Anblick war, dass jeder Maler, der nur immer den Teufel malte, dies Gesicht allen künstlerischen Darstellungen des Satans vorgezogen haben würde.
Der Erzähler verlässt das Kaffeehaus und folgt diesem Mann, der äußerlich zerlumpt gekleidet ist, doch unter den Lumpen trägt er, wie im Licht einer Gaslaterne gut zu erkennen ist, qualitativ gute Wäsche, und es schimmern ein Diamant oder ein Dolch hervor. Von rätselhafter Unruhe getrieben, durcheilt der schäbige Alte die Stadt, es beginnt zu regnen, aber den Erzähler stört das nicht, der Alte biegt in Seitenstraßen ein, wechselt oftmals die Straßenseite, dreht mehrere Runden auf einem hell erleuchteten Platz, rennt dann scheinbar ziellos und dennoch zielstrebig durch ein Kaufhaus, stürzt sich in das Gewühl des Publikums, das aus einem Theater quillt, und eilt schließlich stadtauswärts
...in das widerwärtigste Viertel Londons, wo alle Dinge den hässlichen Stempel trostlosester Armut und abscheulichster Verkommenheit tragen. In dem trüben Lichte einer vereinzelten Laterne bemerkte man alte, hohe, wurmstichige, hölzerne Behausungen, die dem Einsturz nahe schienen und so unordentlich und willkürlich umherstanden, dass es einen Weg, der den Namen Straße verdient hätte, gar nicht gab. Die Pflastersteine waren durch das frei wuchernde Gras aus ihren Fugen gedrängt. Unrat verweste in den verstopften Rinnen. Die ganze Atmosphäre schien von Verwahrlosung vergiftet.
Hier bahnt er sich seinen Weg durch das Gewühl von Trunkenbolden vor einer Spelunke. Als sie schließt, kehrt er in die Stadt zurück, zurück auf die jetzt leerere Hauptstraße, wo der Erzähler ihn entdeckte und die Verfolgung aufnahm. Der erschöpfte Erzähler gibt auf:
Ich trat dem Wanderer fest entgegen und blickte ihm unverwandt ins Gesicht. Aber er bemerkte mich nicht, sondern setzte seine feierliche Wanderung ruhig fort. Jetzt folgte ich ihm nicht weiter und blieb in tiefem Nachdenken stehen. "Dieser alte Mann", sagte ich endlich zu mir selbst, "ist die Verkörperung, ist der Geist des Verbrechens. Er kann nicht allein sein. Er ist der Mann in der Menge. Es wäre vergebens, ihm noch weiter nachzugehen, denn ich würde doch nichts von ihm, nichts von seinen Taten erfahren."

(1) Tales of Mistery and Imagination, by Edgar Allan Poe, with an Afterword by Jonty Claypole. Barnes and Noble Books, New York, 2003.



diumenge, 13 de gener del 2013

VIURE AL DIA (POÈTICAMENT)


                                                                     Faust


Hi ha un personatge de l’escriptor alemany Bernhard Schlink (1944, Bielefeld), a qui  agrada molt la vida familiar i un dia es fa la següent reflexió:

“... però jo voldria més vida familiar. Voldria notar aquesta vida no només una vegada a la setmana, sinó sempre, tant avui com demà, com ahir.
Tota sort vol eternitat? Com tot plaer? No, el que vol és constància i continuïtat.”  (1)

Aquesta idea, de fer etern el plaer, ja la va expressar Friedrich W.  Nietzsche (1844-1900):

“... Profund és el seu dol –
El plaer – és més profund encara que el plany que puny el pit:
El dol diu: passa!
Però tot plaer vol eternitat –
Vol profunda, profunda eternitat.” (2)

Zaratustra (Nietzsche)  es va centrar en la idea del plaer, que li va semblar més atractiva que la de la sort o la fortuna. I la va contraposar a la del dol, el  dolor o la pena.  Mentrestant, Schlink contraposa la sort i el plaer a la continuïtat i la constància.
Sobre la mateixa idea ja va reflexionar Johann Wolfgang Goethe (1749-1832):

“... Això m’agradaria:
En terra lliure gent que lliure sia;
Aleshores podria dir a l’instant:
Detura’t, bell instant que em fas feliç!” (3)

Faust (Goethe) diu aquestes paraules només un instant abans de caure mort, al final de la seva llarga vida d’alts i baixos (dit amb ànim de fer-me entendre). Goethe no parla de sort, ni de fortuna, ni de plaer. Ni de dolor. Només contraposa la vida a la mort.
I finalment (per ara i per  a mi), Joan Maragall (1844-1900) ha volgut interpretar la intenció de Goethe, quan en una de les seves poesies més representatives escriu:

“... Aquell que a cap moment li digué: ‘—Atura’t’
sinó al mateix que li dugué la mort,
jo no l’entenc, Senyor; jo, que voldria
Aturar tants moments de cada dia
Per fê’ls eterns a dintre del meu cor!... (4)

I aquí crec que Maragall s’equivoca, quan afirma que Faust no  digué a cap altre moment de la seva vida “Atura’t”, només al moment immediatament anterior a la seva mort.  Hi ha una altra interpretació possible (i més plausible). En la traducció que Carbonell fa de les paraules de Faust, s’utilitza el mode verbal potencial: “podria dir” (que recull molt bé la intencionalitat de la versió alemanya). I això ho podria dir quan habités en terra lliure amb gent que lliure sia... 

És a dir, Faust, que se sap ja moribund, recorda altres moments de la seva vida (que ha viscut o que li hauria agradat viure) i la reflexió que es fa és que  hauria volgut  allargar-los, fer-los eterns... No vol dir que li hauria agradat perllongar, precisament, (i només) l’instant de la seva mort. Perquè això significaria aspirar a una agonia eterna... i això no només Maragall no ho entendria, sinó que no ho entendríem ningú. Ningú ho acceptaria.

Potser és que la idea original goethiana (aquesta idea de pretendre viure al dia i viure la vida) resultava massa agosarada i massa pagana per la moral catòlica-burgesa de l’època que a Maragall li va tocar viure? O potser Maragall no s’equivoca. Potser senzillament menteix, com menteixen tots els poetes... qui sap?


(1)Sommerlügen, Geschichten, “Das Haus im Wald” B. Schlink, Diogenes Verlag AG,  Zürich 2012.
(2)Així parlà Zaratustra, F.W. Nietzsche, traducció de Manuel Carbonell, Edicions 62, Barcelona 1983.
(3)Faust, J.W. Goethe, traducció i pròleg de Josep Lleonart; epíleg de Jordi Llobet; Edicions Proa, Barcelona 1982.
(4)Antologia poètica, “Cant espiritual”, Joan Maragall, a cura d’Arthur Terry, Edicions 62, 1981.

dissabte, 12 de gener del 2013

"DIE BRÜCKE"

Der Film "Die Brücke" ist ein deutscher Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959. Er basiert auf dem im Jahr zuvor erschienenen gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister (veröffentlicht unter dem Pseudonym Manfred Gregor), der nach eigener Aussage mit diesem Roman seine persönlichen Kriegserlebnisse verarbeitete und veröffentlichte.

APRIL 1945
Die letzten Kriegstage. In einer deutschen Kleinstadt stehen sieben 16-jährige Jungen aus derselben Schulklasse kurz vor der Einberufung zur Wehrmacht. Jeder von ihnen hat einen anderen sozialen Hintergrund. Walter ist der Sohn des Ortsgruppenleiters und schämt sich für die Feigheit seines Vaters, der außerdem seine Frau betrügt. Jürgen hat sich als Spross einer alten Offiziersfamilie freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet, um seinem gefallenen Vater nachzueifern. Karl lebt im Friseurladen seines kriegsversehrten Vaters und entdeckt zu seiner Enttäuschung, dass dieser ein Verhältnis mit dem von ihm angehimmelten Lehrmädchen hat. Klaus, der mit seiner Mitschülerin Franziska befreundet ist, und Hans sind wegen der alliierten Luftangriffe „kinderlandverschickt“ worden.
ALBERT UND SIGI
Albert und Sigi leben zu Hause bei ihren Müttern, während ihre Väter an der Front sind. Als die Jungen auf Jürgens Betreiben hin tatsächlich eingezogen werden, sind die meisten Erwachsenen – Mütter, Lehrer, der Dorfpolizist – verzweifelt und fassungslos. Doch niemand wagt, gegen die Einberufung der Jungen Widerspruch einzulegen. Diese hingegen freuen sich zumeist auf das „Abenteuer Krieg“ und brennen darauf, „sich endlich im Kampf bewähren zu dürfen, um das Vaterland zu retten“. Für Karl und Walter ist der Wehrdienst außerdem ein willkommener Ausweg aus den Konflikten mit ihren Vätern.
ALARM
Am Tag nach der Einberufung der Jungen setzt sich ihr Lehrer, Studienrat Stern, beim zuständigen Hauptmann Fröhlich für ihre Schonung ein. Fröhlich weist ihn jedoch ab, da er seine Befehle befolgen muss und Stern außerdem eine Mitschuld an der Erziehung der Jungen zur Kriegsbegeisterung gibt, zumal sein eigener Sohn vor wenigen Tagen gefallen ist. Als es in der Nacht Alarm gibt, sollen daher auch die neuen Rekruten nach nur einem Tag Grundausbildung in den Kampf geworfen werden, da die Amerikaner durch die Front gebrochen sind und die Lage höchst brisant geworden ist. Allerdings sucht Fröhlich schließlich doch nach einer Möglichkeit, die Jungen vor dem Schlimmsten zu bewahren. Gegenüber seinem Bataillonskommandeur Oberstleutnant Bütov gibt er zu bedenken, dass die zu jungen und zu schlecht ausgebildeten Soldaten beim ersten scharfen Schuss vom Kampfplatz flüchten und damit die ganze Kompanie in Panik versetzen würden.
DER UNTEROFFIZIER HEILMANN
Bütov lässt sich nach anfänglichem Zögern überreden und befiehlt, die sieben Jungen zur Verteidigung einer anscheinend völlig unwichtigen Brücke in ihrem Heimatstädtchen einzusetzen, was ihnen allerdings missfällt, da sie lieber an vorderster Front kämpfen würden. Die Jungen werden dem erfahrenen Unteroffizier Heilmann unterstellt, der dafür sorgen soll, dass sie die Brücke verlassen, bevor der Feind angreift, weil sie ohnehin zur Sprengung vorgesehen ist und die Amerikaner schon einen Brückenkopf weiter nördlich erobert haben. Als Heilmann ohne sein Gewehr Kaffee holen geht, wird er jedoch von zwei Feldgendarmen für einen Deserteur gehalten und nach einer Auseinandersetzung auf der Flucht erschossen.
NACH HAUSE ZU GEHEN...?
Obwohl sie von einem älteren Zivilisten und sich zurückziehenden Wehrmachtssoldaten gewarnt werden, betrachten die allein gelassenen Jugendlichen ihren Auftrag als „nationale Verpflichtung“ und harren aus – zunächst noch in der immer mehr schwindenden Hoffnung, dass ihr Unteroffizier zurückkommt. Als Hans vorschlägt, doch nach Hause zu gehen, stellt sich Jürgen vehement dagegen. Er sorgt mit forschem Befehlston dafür, dass alle am Kampfplatz verbleiben und nicht „feige“ sind.
DIE REALITÄT DES KRIEGES
Schon sehr bald werden sie mit der harten Realität des Krieges konfrontiert. Als in weiter Entfernung eine feindliche Jagdmaschine vorbeifliegt, wirft sich Siegfried (genannt „Sigi“ – der jüngste und körperlich kleinste der Jungs) auf den Boden und wird daraufhin von seinen Freunden ausgelacht. Der Jagdflieger kehrt jedoch zurück und greift die Brücke an. Dieses Mal werfen sich die übrigen Jungen in Deckung. Siegfried aber bleibt mit weit aufgerissenen Augen stehen und wird tödlich getroffen. Bald darauf geraten sie ins Gefecht mit der anrückenden US-amerikanischen Truppenspitze. Jürgen fällt einem Scharfschützen zum Opfer, Walter findet bei der Explosion eines von ihm abgeschossenen Panzers den Tod.
WE DON’T SHOOT KIDS..!
Ein amerikanischer Soldat ruft den Jungen zu: „Give up, stop shooting! We don't fight kids! Go home or go to kindergarten!“. Schon zuvor hatten sich die Jungen von den eigenen Soldaten und Offizieren zahlreiche Anspielungen auf ihr niedriges Alter anhören müssen. Durch den Ausdruck „kindergarten“ gereizt, feuert Karl daher eine Maschinengewehrsalve ab, die den Bauch des Soldaten aufreißt und ihn unter qualvollen Schmerzen sterben lässt. Auf die flehenden, verzweifelten Rufe seines Kameraden Klaus, dem Soldaten doch den Gnadenschuss zu geben, kann Karl nicht mehr reagieren, denn er fällt in diesem Augenblick durch einen Kopfschuss. Klaus erleidet daraufhin einen Nervenzusammenbruch, der ihm zum tödlichen Verhängnis wird, da er unkontrolliert ins feindliche Feuer läuft. Die US-Amerikaner ziehen sich schließlich wegen des hartnäckigen Widerstandes zurück – vorerst jedenfalls.
UND AM ENDE…
Als am Ende die Brücke, die die Jungen unter so großen Opfern verteidigt haben, doch noch wie geplant von drei Wehrmachtssoldaten gesprengt werden soll, stellen sich Hans und Albert, die beiden letzten Überlebenden, dem Sprengkommando entgegen. Nach einem kurzen Disput erschießt Albert einen der drei Soldaten von hinten, als dieser Hans mit der Waffe bedroht. Die anderen fliehen und schießen Hans dabei mit einer Salve aus einer Maschinenpistole an. Auch Hans stirbt, und so bleibt nur ein einziger, verletzter und zutiefst verstörter Jugendlicher übrig. Der Film schließt mit einer stummen Betrachtung der apokalyptischen Szene von oben. Eingeblendet wird der Hinweis: „Dies geschah am 27. April 1945. Es war so unbedeutend, dass es in keinem Heeresbericht erwähnt wurde.“
TROTZDEM…
Ich habe vor einigen Tagen diesen Film geschaut, und danach aus Wikipedia alle diese Information aufgenommen. Es gibt eine Einzelheit, die mir sehr gefallen hat und Wikipedia nicht sagt: Während die Amerikaner durch die Front gebrochen sind und die Lage höchst brisant geworden ist, lernen die Jungen in der Schule tatsächlich die englische Sprache…

La veu (Anna Lizaran, en el record)



La veu ens defineix com un paisatge. Pot ser greu i amb una mica de tremolor d'aigües ocultes. Pot ser urgent i entrebancada de silencis que voldrien aturar-se. Pot ser incerta i suau, pot ser riallera.

Hi ha veus de color blau, aigua de gorgs;  verdes d'herba tendra, joves; o blanques, veus de criatura.
Hi ha veus madures com maduixes a punt de collir. O veus de captard.

Tinc amics amb una veu que, secretament, plora tendreses.
Tinc amigues de cabells blancs amb la mateixa veu exacta dels quinze anys.

Tinc una llengua amb una veu ben pròpia, feta d'esses sordes  i sonores, marges i prats. Feta de xiuxiuejos i plosives abruptes. Amb  paraules curtes com grops a la fusta dels dies; amb paraules llargues com platges de sol adormit.

Estimo aquesta veu i en vull conèixer d'altres, perquè cap paisatge no és tan subtil com una llengua, feta de mil.lenis d'intercanvis.

Estimo la veu feta poema.
Estimo la veu feta cançó.

Tinc amigues que polsen la corda fina de les paraules i en fan una música secreta.
Tinc amics que canten i  arrissen l'aigua de la veu feta rierol, sallent, pluja fina o descordada.

La veu ens defineix i ens sobreviu, escriu petjades inesborrables a la platja del temps.

diumenge, 30 de desembre del 2012

DIE NACHT IN BADEN-BADEN (Zusammenfassung I)

                                     Daniel Buren an der Kunsthalle Baden-Baden


1.- ...Er nahm Therese mit...
Er nahm Therese mit, weil sie sich darüber freute. Es war die Premiere seines ersten Stücks. Er sollte in der Loge sitzen und am Schluss auf die Bühne kommen und sich mit den Schauspielern und dem Regiseur beklatschen oder ausbuhen lassen.
Therese hatte das Stück nicht gelesen und freute sich unbefangen über seinen Erfolg.
Danach gingen sie beschwingt zurück ins Hotel. Er bestellte eine halbe Flasche Champagner, sie setzten sich im Pyjama aufs Sofa, und er liess den Korken knallen...
Als der Champagner zu Ende war, gingen sie ins Bett und drehten einander nach einem flüchtigen Kuss den Rücken zu.
Am nächsten Tag besuchten sie in Baden-Baden die Kunsthalle, machten bei einem Winzer halt und gingen in Heidelberg aufs Schloss.
Nichts, wie er am Abend zu Hause feststellte. Seine Freundin Anne hatte ihm keine Nachricht hinterlassen.
Er rief sie an. Es tue ihm leid, dass er sie am Abend nicht aus den Hotel habe anrufen können.
.- ...Du hast mir gefehlt...
.- ...Du mir auch.
.- Wann kommst du?
.- Ich versuche am übernächsten Wochenende zu kommen.
.- Du klingst anders...
.- Anders?
.- Anders als sonst. Was stimmt nicht?
.- Alles stimmt..!
2.- ...sie blieb misstrauisch...
Er hatte ein schlechtes Gewisen. Er hatte Anne angelogen, und war froh , dass das Telefongespräch mit ihr vorbei war. Was er Anne verschwieg , musste er ihr verschweigen, weil sie darauf übertrieben eifersüchtig reagieren würde.
Anne hatte in Amsterdam eine Wohnung und einen Lehrauftrag, von dem sie nicht leben, den sie aber jederzeit ruhen lassen konnte, um in England oder Amerika oder Kanada oder Australien oder Neuseeland zu unterrichten. Ein gutes Drittel des Jahres verbrachten sie gemeinsam.
Für den Rest des Jahres war Annes Leben unstet. Sie war eine entschlossen zupackende Frau, und als er sie das erste Mal sah, sah er diesen Gesicht mit den vielen Sommersprossen und das rotblonde Haar und mochte sie sofort. Sosehr sie sich nach einander sehnten, so schön sie es miteinander hatten –sie hatten zerstörerische Auseinandersetzungen, aber die Wunden der Auseinandersetzungen heilten rascher als die Schmerzen der Sehnsucht.
Er flog am Freitag. Das College hatte Anne eine kleine, zweistöckige Wohnung in Oxford überlassen. Er hatte einen Schlüssel, schloss auf, ging hinein und fand sie am Schreibtisch. Eine halbe Stunde später machten sie einen Spaziergang.
Lange redete keiner von beiden. Dann fragte Anne:  Mit wem warst du in Baden-Baden?
.- Wie kommst du darauf dass ich ...
.- Warum hast du mir nicht gesagt, dass du in Brenner’s Park Hotel abgestiegen bist?
.- Ich habe es vergessen...
.- Warum lügst du mich an?
.- Ich lüge dich nicht an.
.- ...
Aber sie blieb misstrauisch...
In der Wohnung, mitten in der Nacht wachte er von Annes Weinen auf.
.- ... Anne ...
.- Ich muss die Wahrheit wissen, immer. Ich kann nicht mit Lügen leben. Mein Vater hat meine Mutter belogen, und er hat sie betrogen, und er hat meinem Bruder und mir Versprechungen über Versprechungen gemacht, die er nicht gehalten hat. Wenn ich ihn gefragt habe, warum, wurde er wütend und hat mich angeschrien. Meine ganze Kindheit hatte ich keinen sicheren Boden unter den Füssen...
.- Es ist alles gut, Anne. Ich verstehe dich. Du musst nicht mehr weinen. Ich verspreche dir, die Wahrheit zu sagen.
3.- ...ich möchte ein Kind...
Drei Wochen später fuhren sie in die Provence. In Cucuron fanden sie am Markplatz ein billiges, altes Hotel.
In einem Nachmittag sassen sie auf der Loggia, die Laptops vor sich und sie sagte:
.- ... Ich möchte ein Kind ...
Er stand auf, ging zu ihr, hockte sich neben ihren Stuhl und lächelte sie an:
.- Das lässt sich machen.
Ein paar Tage später gingen sie am Nachmittag ins Bett und liebten sich und schliefen ein. Als er aufwachte, war Anne weg. Auf einem Zettel las er, dass sie losgefahren war und in Aix in der Bibliothek nach ihren E-Mails sah. Das war um vier. Um acht war er besorgt. Um neun hielt er es in der Wohnung nicht mehr aus und ging zum Dorfteich, an dem sie ihr Auto parkten.
Es stand, wo es immer stand. Er sah sich um und sah Anne; sie sass an einem Tisch vor der Bar de l’Étang.
.- Was ist los? Ich habe mir Sorgen gemacht.
.- Du warst mit Therese in Baden-Baden. Ich habe deine E-Mails gelesen. Die Bestellung des Doppelzimmers. Die Verabredung mit Therese. Den Gruss danach...
.- Du hast in meinen E-Mails spioniert?
.- Du bist ein Lügner, ein Betrüger.. Warum hast du mit ihr geschlafen?
.- Ich habe nicht mit ihr geschlafen.
.- Du Schwätzer, du Ficker, du Dreck, du...
.- Kann ich was sagen?
.- Du Dreck, du Arsch, du Nichts..!
.- Es tut mir leid.
.- Fick dich selbst mit deinen Lügen!  Sie stand auf und ging.
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Das ist das Ende des ersten Teils der Zusammenfassung über „Die Nacht in Baden-Baden“ ( Sommerlügen von Bernhard Schlink, Geschichten, Diogenes Verlag AG Zürich 2012)